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Das weltweit erste zugelassene Implantat zur Wiederherstellung einer Form von  Seheindruck für Menschen die unter Blindheit leiden.

Wie kann Argus® II das Sehen ermöglichen?

Im gesunden Auge wandeln die Fotorezeptoren (Stäbchen und Zapfen) in der Retina das Licht in kleinste elektrochemische Impulse um, die über den Sehnerv an das Gehirn gesendet werden, wo sie in Bilder umgesetzt werden. Wenn nun die Fotorezeptoren nicht mehr richtig arbeiten, z. B. aufgrund einer Erkrankung wie der Retinitis pigmentosa, wird der erste Schritt in diesem Prozess unterbrochen, und das visuelle System kann das Licht nicht in Bilder umsetzen.

Das Argus II-Retinaprothesensystem („Argus II“) umgeht die geschädigten Fotorezeptoren vollständig. Der Sichtfeld wird über eine winzige Videokamera in der Brille des Patienten aufgenommen. Diese Aufnahme wird dann an einen kleinen, vom Patienten getragenen Computer (an die sogenannte Videoverarbeitungseinheit (VPU)) gesendet, wo es verarbeitet und in Anweisungen übersetzt wird, die dann über ein Kabel an die Brille zurückgesendet werden. Diese Anweisungen werden drahtlos an eine im Implantat befindlichen Antenne gesendet. Anschliessend werden die Signale an eine Elektrodenmatrix gesendet, von der kleine elektrische Impulse ausgehen. Diese Impulse umgehen die geschädigten Fotorezeptoren und stimulieren die verbleibenden Retinazellen, die die visuelle Information über den Sehnerv an das Gehirn senden und dabei die Wahrnehmung von Lichtmustern erzeugen. Die Patienten lernen, diese visuellen Muster zu interpretieren.

Haftungsausschluss: Diese Animation dient der Darstellung der Funktionsweise des Systems. Die dargestellte Sehleistung muss nicht der Sehleistung eines Systemanwenders entsprechen.

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