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 Das Retina Implantat erzeugt Stimmulationsmuster  um visuelle Wahrnehmung bei blinden Menschen zu ermöglichen.

Über das Auge

Anatomie

Anatomy of the Eye

So funktioniert das Sehen

Licht fällt über die Hornhaut in das Auge. Die einfallende Lichtmenge wird von der Iris reguliert, indem sie die Pupille je nach Helligkeit der Szene erweitert oder verengt. Dann bündelt die Linse das Licht so, dass daraus auf der Retina ein Bildmuster entsteht. Zellen in der Retina, die sogenannten „Stäbchen“ und „Zapfen“ (Fotorezeptoren), wandeln das Licht in elektrische Impulse um, die dann über den Sehnerv an das Gehirn gesendet werden. Das Gehirn interpretiert anschliessend diese Impulse und erzeugt das, was wir „sehen“.

 

RP ist eine Erkrankung, die zu einer Degeneration der Stäbchen und Zapfen in der Retina führt. RP ist eine der Hauptursachen für erblich bedingte Blindheit. Die Symptome können sich in der Pubertät zeigen, doch schwere Sehstörungen treten in der Regel nicht vor Erreichen des frühen Erwachsenenalters auf. In den frühen Stadien der Erkrankung kommt es bei den Betroffenen zu Nachtblindheit und einem eingeschränkten Sehvermögen bei schlechten Lichtverhältnissen. Bei fortschreitender Erkrankung erleiden die Betroffenen eine periphere Gesichtsfeldeinschränkung und bekommen dadurch einen „Tunnelblick“. In den späten Stadien kann es bei RP zu völliger Blindheit kommen. Weitere Formen der RP sowie assoziierte Erkrankungen sind unter anderem das Usher-Syndrom, die Lebersche kongenitale Amaurose, die Zapfen-Stäbchen-Dystrophie, das Bardet-Biedl-Syndrom und das Refsum-Syndrom.

Verlauf der RP